Komplexe kognitive Systeme entwickeln sich nicht in Richtung Komplexität als natürlichem Attraktor. Vielmehr entsteht Komplexität als seltene Folge von Umgebungen, die durch hohe Variabilität gekennzeichnet sind, in denen starre und weiche Selektionsregime über mehrere Dimensionen der kognitiven Architektur hinweg miteinander interagieren.
Dieses Zitat fasst eine der zentralen Thesen des im Werk Cartography of Mind dargestellten theoretischen Rahmens zusammen. Die Arbeit schlägt vor, dass Komplexität in kognitiven und sozialen Systemen nicht als eine unvermeidliche Richtung der Evolution verstanden werden sollte. Stattdessen entstehen komplexe Architekturen nur unter spezifischen Umweltbedingungen, die einerseits ausreichende Variabilität aufrechterhalten und andererseits selektive Beschränkungen auferlegen.
Der theoretische Rahmen führt das Konzept multidimensionaler Selektionsregime ein, in denen starre und weiche Formen der Selektion auf verschiedenen Ebenen eines Systems miteinander interagieren. Die Stabilität komplexer kognitiver Strukturen hängt vom Gleichgewicht zwischen Variabilität, Reproduzierbarkeit und Selektionsdruck ab. Offenlegung der KI-Unterstützung Diese Arbeit wurde mit Unterstützung von KI-Sprachmodellen erstellt. Der Autor trug die Kernkonzepte, die Struktur und die kritische Überarbeitung bei.