Glossar

6rd
IPv6 Rapid Deployment on IPv4 Infrastructures, ein Verfahren zum Tunneln von IPv6 über IPv4-Netze, in RFC 5569 und RFC 5969 beschrieben.
6to4
Connection of IPv6 Domains via IPv4 Clouds, ein Verfahren zum Tunneln von IPv6 über IPv4-Netze, in RFC 3056 beschrieben.
Advanced Persistent Threats, APT
Gezielte Angriffe, bei denen Angreifer mit Nachdruck und umfangreichen Ressourcen versuchen in Rechnersysteme beziehungsweise -netzwerke einzudringen.
APIPA
Automatic Private IP Addressing, Implementierung von Microsoft für die automatische Netzwerk-Konfiguration Zeroconf.
Application Gateway, Application Layer Gateway
Ein anwendungsspezifischer Dienst, der Hosts in einem Adressbereich erlaubt sich mit Hosts in einem anderen Adressbereich zu verbinden. Definiert in RFC 2663.
ARP
Address Resolution Protocol, ermittelt die zu einer IP-Adresse gehörende Adresse der Netzzugangsschicht. Beschrieben in RFC 826.
Arptables
Programm des Netfilter-Frameworks von Linux, mit dem die Regeln für ARP-Einträge verwaltet werden können.
Basic NAT
ein Block von externen Adressen wird reserviert für die Adressen von Hosts in einem privaten Netzbereich, wenn sie Verbindungen zum externen Bereich aufbauen.
Bi-directional NAT
erlaubt den Aufbau von Verbindungen von beiden Seiten (intern und extern). Wird auch Two-Way-NAT genannt.
Bonjour
Implementierung von Apple für die automatische Netzwerk-Konfiguration Zeroconf.
Broadcast
Broadcast-Nachrichten werden an alle Teilnehmer eines Teilnetzwerks gesendet, im Gegensatz zu Multicast und Unicast.
Broadcast-Domain
Bereich eines Netzwerkes, bis zu dem Broadcast-Nachrichten gesendet werden. Üblicherweise alle Geräte im selben Layer2-Netzwerk.
Captive Portal
Ein Captive Portal leitet einen Webbrowser in einem Netzwerk auf eine spezielle Seite um, bei der er sich anmelden muss, bevor er alle Funktionen des Netzwerkes nutzen kann.
CLI
Command Line Interface, die Kommandozeile, ein oft schwarzer Kasten, in dem man Befehle als Text eingibt und Ausgaben als Text präsentiert bekommt.
Connection Tracking
Auf Deutsch auch Verbindungsverfolgung. Die Statusinformationen von Verbindungen werden gespeichert, um ankommende Datagramme besser auf Gültigkeit prüfen zu können. Für bestimmte Protokolle, wie FTP, SIP, TFTP gibt es spezielle Connection Tracking Module, die den Inhalt der Daten untersuchen, um weitere zur Sitzung gehörende Verbindungen identifizieren zu können.
Datagramm
Eine einzelne, unabhängige Dateneinheit, die vom Sender an den Empfänger geschickt wird. Auch Datenpaket genannt.
Datagramm-Header
Die Verwaltungsinformationen für das Versenden eines Datagramms werden diesem üblicherweise vorangestellt und als Header bezeichnet. Da die Datenübertragung gemäß dem OSI-Modell in Schichten unterteilt wird und die höheren Schichten die Dienste der tieferen Schichten nutzen, wird ein Datagramm um so länger, je tiefer die betrachte Schicht ist. So wird beispielsweise einem Datagramm, das per UDP über Ethernet versendet wird, zunächst der UDP-Header vorangestellt, diesem wiederum der IP-Header und diesem der Ethernet-Header. Auf dem Kabel gehen dem eigentlichen Datenstrom ein paar Takte voraus, um dem Empfänger die Synchronisierung zu ermöglichen.
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol, ein Protokoll, dass die Zuweisung der Netzwerk-Konfiguration an Clients durch einen Server ermöglicht. Da dieses Protokoll auch über Router verwendet werden kann, ist es möglich, dass ich es bei der Firewall-Konfiguration berücksichtigen muss. Beschrieben in RFC 2131.
DMZ
Demilitarisierte Zone, ein Teilnetz eines Computernetzwerkes mit kontrollierten Zugriffsmöglichkeiten. Eine DMZ wird meist zwischen Netzen, deren Verkehr reguliert werden soll, eingerichtet, zum Beispiel zwischen dem lokalen Netz und dem Internet.
DNAT
Destination NAT, Änderung der Zieladresse, siehe dazu auch NAT.
DNS
Domain Name System, einer der wichtigsten Dienste in IP-basierten Netzwerken, beantwortet unter anderem Anfragen zu Rechner- und Dienstnamen, Adressen und Zertifikaten.
DPI
Deep Packet Inspection, ein Verfahren zur Überwachung und Filterung von Netzwerk-Datagrammen. Während klassische Paketfilter nur die Datagramm-Header untersuchen, werden hier sowohl Header als auch Daten berücksichtigt.
Dual-Stack-Betrieb
Gleichzeitiger Betrieb von IPv4 und IPv6.
Ebtables
Programm des Netfilter-Frameworks von Linux zu Administration von Ethernet-Bridges.
ECN
Explicit Congestion Notification, eine Erweiterung von TCP/IP zur Überlastkontrolle, beschrieben in RFC 3168.
Encapsulation
Das Verpacken von Datagrammen, einschließlich Headern, als Nutzdaten in einem anderen Protokoll. Encapsulation wird zum Beispiel bei VPNs verwendet, aber auch um IPsec-Datagramme über einen NAT-Router zu transportieren. Aufgrund der beschränkten maximalen Größe eines Datagramms, reduziert sich die MTU des eingepackten Protokolls.
Ethernet
Bezeichnung für die Technologie, das Protokoll und die Hardware für kabelgebundene Datennetze. Bildet die Schichten 1 und 2 des OSI-Modells ab.
Ethernet-Bridge
Ein Gerät, dass zwei Ethernet-Netze miteinander verbindet. Das kann ein einfacher Switch sein, oder eine Firewall, bei der man dann Datagramme der OSI-Schichten 1 und 2, die normalerweise nicht über Router gesendet werden, filtern kann.
Firewall-Cluster
Eine Gruppe von Firewalls, die Zustandsinformationen austauschen, um entweder bei Ausfall eines Geräts unverzüglich mit einem anderen weiter zu arbeiten, oder den Datenverkehr im Sinne einer Lastverteilung gleichzeitig zu filtern.
Firmware
Software, die in einem Gerät eingebettet ist und vom Anwender gar nicht oder nur mit speziellen Mitteln ausgetauscht werden kann.
Fragmentierung
Ein Computernetz kann Datagramme nur bis zu einer bestimmten Maximalgröße am Stück transportieren. Überschreitet ein Datagramm diese Größe, muss es aufgeteilt (fragmentiert) werden.
FTP
File Transfer Protocol, ein Protokoll zur Übertragung von Dateien. Ein wesentliches Merkmal dieses Protokolls ist, dass für Befehle und Daten verschiedene TCP-Sitzungen verwendet werden. Um dieses Protokoll sauber filtern zu können, müssen die TCP-Sitzungen verfolgt und die Ports für die Daten dynamisch freigegeben werden.
GRE
Generic Routing Encapsulation, dient dazu, andere Protokolle einzukapseln und über das Internet-Protokoll zu transportieren, beschrieben in RFC 2890.
Hair-Pinning
Manchmal auch NAT Loopback genannt, meint die Kommunikation zwischen zwei Geräten hinter demselben NAT-Router über dessen öffentliche Adresse. Damit das funktioniert, muss es vom NAT-Router unterstützt werden. Beim OpenWrt-Filter wird das bei der Konfiguration via LuCI meist automatisch eingestellt.
Hole-Punching
Meint ein Verfahren, mit dem zwei Geräte, die beide hinter NAT-Routern angeschlossen sind, trotzdem eine direkte UDP-Verbindung aufbauen können. RFC 3489 beschreibt eine weiterentwickelte Form des Verfahrens.
ICMP
Internet Control Message Protocol, dient dem Austausch von Informations- und Fehlermeldungen für IPv4, definiert in RFC 792.
ICMPv6
ICMP für IPv6.
IDS
Intrusion Detection System, dient der automatischen Erkennung von Angriffen gegen ein Computersystem oder -netz.
IETF
Internet Engineering Task Force, beschäftigt sich mit der technischen Weiterentwicklung des Internet.
IGMP
Internet Group Management Protocol, dient zur Organisation von Multicast-Gruppen bei IPv4. Bei IPv6 werden dessen Aufgaben von ICMPv6 übernommen.
IP
Internet Protokoll
Ip6tables
Programm des Netfilter-Frameworks von Linux, mit dem die Regeln für den IPv6-Paketfilter verwaltet werden können.
IPS
Intrusion Prevention System, soll Funktionen bereitstellen, die einen aktuellen Angriff gegen ein Computersystem oder -netz abwehren können.
IPsec
Internet Protocol Security, ein Satz von Protokollen, die eine kryptographisch gesicherte Kommunikation über unsichere Netze ermöglichen soll.
Iptables
Programm des Netfilter-Frameworks von Linux, mit dem die Regeln für den IPv4-Paketfilter verwaltet werden können.
IPv4
Internet Protocol Version 4, wurde 1981 im RFC 791 definiert.
IPv6
Internet Protocol Version 6 ist der Nachfolger von IPv4.
ISATAP
Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol, ein Verfahren, um IPv6-Datagramme über IPv4-Netze zu übertragen.
ISP
Internet Service Provider, ein Dienstleister, der einen Zugang zum Internet anbietet.
L1, L2, L3
Die untersten Ebenen des OSI-Modells, L1 die Bitübertragungsschicht, L2 die Sicherungsschicht, L3 die Vermittlungsschicht.
Layer2-Domain
Bereich eines Netzwerkes, in dem alle angeschlossenen Geräte in der selben Sicherungsschicht verbunden sind. Bei IPv4 alle Geräte, die über die Broadcast-Adresse erreicht werden können, bei IPv6 alle Geräte, die über ihre link-lokalen Adressen erreicht werden können.
link-lokale Adresse
durch Autokonfiguration ermittelte Adresse. Bei IPv4 via Zeroconf ausgehandelt, bei IPv6 durch SLAAC.
MAC-Adresse
Media Access Control Address, die Hardware-Adresse jedes einzelnen Netzwerkadapters.
Masquerading
das Verbergen ganzer Netzwerke hinter einer einzelnen IP-Adresse bei NAT.
Monitoring
das Überwachen von Computern und Netzwerk-Komponenten auf Fehlerzustände.
MSS
Maximum Segment Size, die maximale Anzahl von Bytes, die als Nutzdaten in einem TCP-Segment (einem Datagramm) versendet werden können. Ist immer bezogen auf eine TCP-Sitzung, wird beim Verbindungsaufbau ausgehandelt und ist geringer als die MTU.
MSS-Clamping
Ein Hack, mit dem die MSS auf einem Datenpfad von einem Router begrenzt wird, damit die einzelnen Datagramme nicht größer werden wie die MTU. Funktioniert nur mit TCP.
MTU
Maximum Transmission Unit, maximale Größe eines nicht fragmentierten Datagramms in einem Computernetzwerk. Ist größer als die MSS bei TCP, da für diese noch die Größe des IP- und des TCP-Headers von der MTU abgezogen werden muss.
Multicast
Multicast-Nachrichten werden an eine Gruppe von Empfängern gesendet, im Gegensatz zu Broadcast und Unicast.
Multicast-DNS
Bestandteil der automatischen Konfiguration von Zeroconf zur Auflösung von Namen. Im Gegensatz zu normalem DNS, bei dem wenige DNS-Server für die Namensauflösung zuständig sind, antwortet bei Multicast-DNS jeder Knoten auf Anfragen zu den von ihm beanspruchten Namen.
NAPT
Network Address Port Translation, eine Art von NAT, bei der sowohl die Adressen als auch die Ports geändert werden. Wird zum Beispiel verwendet, wenn mehrere Adressen eines Netzes zu einer einzigen Adresse umgesetzt werden sollen. Masquerading bei Linux ist eine Form von NAPT.
NAT
Network Address Translation, das Verändern der Quell- und/oder Ziel-Adressen von Datagrammen, die einen Router oder eine Firewall passieren.
NATBlaster
Verfahren und Software zum Aufbau von direkten TCP-Verbindungen zwischen zwei Geräten, die sich beide hinter NAT befinden.
NAT-Traversal
Verfahren zum Errichten und Aufrechterhalten von Netzwerkverbindungen über NAT-Geräte. Es gibt verschiedene Verfahren, die abhängig sind vom Verhalten der NAT-Geräte und von den Anforderungen der transportierten Daten. Wird zum Beispiel benötigt für Peer-to-Peer-Dateiaustausch, Voice-over-IP oder IPsec.
Neighbor Discovery
Das Auflösen von IPv6-Adressen zu Link-Layer-Adressen. Ersetzt ARP von IPv4.
Netfilter
Software-Projekt, das Paketfilter, NAT und weitere für Firewalls relevante Werkzeuge für Linux bereitstellt. Darum geht es in diesem Buch.
Network Realm
Netzwerkbereich, in dem Adressen eindeutig vergeben sind. Bei der Kommunikation zwischen verschiedenen Network Realms wird oft NAT eingesetzt, wenn die Adressräume überlappen oder wenn Adressen aus einem Realm ungültig im anderen sind.
OpenVPN
Programm zum Aufbau von VPN über verschlüsselte TLS-Verbindungen. Kann mit UDP oder TCP arbeiten.
OPKG Package Manager
Programm zu Software-Verwaltung unter OpenWrt.
OSI-Modell
Schichtenmodell, das als Grundlage für den Entwurf von Kommunikationsprotokollen entwickelt wurde.
Packet Flow
Richtung in der sich ein Datagramm bewegt, bezogen auf ein Netzwerkinterface.
Path-MTU
Die kleinste MTU aller Teilnetze, die ein Datagramm durchquert um vom Sender zum Empfänger zu gelangen. TCP hat einen Mechanismus, um die Path-MTU automatisch zu bestimmen, der durch einen unsachgemäß eingestellten Paketfilter gestört werden kann.
Perimeter-Router
Router an der Grenze zwischen zwei Netzen, die zu verschiedenen Verantwortungsbereichen gehören. Zum Beispiel ein Internet-Zugangsrouter.
Port-Scan
Ausprobieren verschiedener Ports an einem oder mehreren Rechnern, um zu überprüfen, ob an diesen Ports Dienste angenommen werden.
PPP
Point-to-Point Protocol, ursprünglich ein Protokoll für Wählleitungen, ist heute das Standardprotokoll für Internetprovider.
Privacy Extensions
Erweiterung für IPv6, durch die sich Client-Rechner selbst regelmäßig wechselnde Adressen zuweisen damit ein Rechner nicht an Hand seiner IPv6-Adresse wiedererkannt werden kann. Für Server eher nicht geeignet.
Proxy
Programm, dass stellvertretend für ein Client-Programm eine Verbindung aufbaut. Dabei baut das Client-Programm die Verbindung zum Proxy auf und dieser wiederum zum Server.
Receive-Window
Bei TCP die maximale Datenmenge, die ein Computer empfangen kann, ohne diese bestätigen zu müssen. Will der Sender mehr Daten schicken, muss er auf eine Bestätigung der bisher gesendeten Daten warten.
RFC
Request for Comments, Name für eine Reihe von Dokumenten zum Internet, in denen die meisten im Internet verwendeten Protokolle beschrieben sind.
Router
Netzwerkgerät, dass Datagramme zwischen verschiedenen Layer2-Domains weiterleiten kann.
SELinux
Security Enhanced Linux, Erweiterung des Linux-Kernels für verbesserte Sicherheit.
Session Flow
Richtung, in der eine Verbindung initiiert wurde, bezogen auf ein Netzwerkinterface. Da eine Verbindung in den meisten Fällen aus Datagrammen in zwei Richtungen besteht, ist der Session Flow mitunter verschieden vom Packet Flow.
SIP
Session Initiation Protocol, Protokoll zum Aufbau, zur Steuerung und zum Abbau von Verbindungen zwischen zwei und mehreren Teilnehmern, wird häufig in der IP-Telefonie verwendet und ist in RFC 3261 beschrieben.
SLAAC
siehe Stateless Address Auto Configuration.
SMTP
Simple Mail Transfer Protocol, zum Austausch von E-Mails im Internet.
SNAT
Source NAT, die Veränderung der Quelladresse eines Datagramms.
SNMP
Simple Network Management Protocol, einfaches Protokoll zu Überwachung und Steuerung von Geräten in einem Computernetz.
SOHO
Small Office Home Office, Bezeichnung für kleine Büros und Heimarbeitsplätze und für alles, was in diesem Zusammenhang verkauft wird, zum Beispiel SOHO-Router.
SSH
Secure Shell, Bezeichnung für ein Protokoll und das entsprechende Programm, mit dem eine verschlüsselte Verbindung zu einem entfernten Rechner hergestellt kann.
stateful
zustandsorientiert/zustandsbehaftet, bei einem Paketfilter bedeutet das, dass dieser sich den Zustand der Verbindungen, die über ihn laufen, merkt und bei der Bewertung der Datagramme berücksichtigt.
stateless
zustandslos, bei einem Paketfilter bedeutet das, dass jedes Datagramm ausschließlich nach den Regeln und den im Paket enthaltenen Daten bewertet wird.
Stateless Address Auto Configuration
Verfahren zur zustandslosen automatischen Adresskonfiguration von Geräten in einem IPv6-Netz. Zustandslos meint, dass die Adresse weder zentral vergeben noch gespeichert wird.
STUN
Session Traversion Utilities for NAT, ein einfaches Protokoll um NAT-Router zu erkennen und direkte Verbindungen von Geräten, die sich hinter verschiedenen NAT-Routern befinden, zu ermöglichen. Benötigt einen Rendezvous-Server im Internet.
TCP
Transmission Control Protocol, ein zuverlässiges, verbindungsorientiertes, paketvermitteltes Transportprotokoll für Computernetze. Paketvermittelt meint, dass das Protokoll Datagramme für die Verbindung verwendet. Zuverlässig meint, dass verlorene Datagramme automatisch wiederholt werden. Verbindungsorientiert meint, dass die Daten beim Empfänger in der Reihenfolge ankommen, in der sie beim Sender versandt werden.
TCP-Stealth
Eine Erweiterung für TCP, die konform mit dem Standard ist, aber ermöglicht, offene Ports an einem Server vor Port-Scans zu verbergen.
Telnet
Protokoll und Programm zur unverschlüsselten Datenübertragung über TCP.
Teredo
IPv6-Übergangsmechanismus mit dem IPv6-Datagramme über IPv4-Netz übertragen werden können.
TFTP
Trivial File Transfer Protocol, ein sehr einfaches Protokoll zur Übertragung von Dateien. Wird zum Beispiel beim Starten von Rechnern aus dem Netzwerk oder zum Sichern von Konfigurationsdateien von Routern verwendet.
Twice-NAT
Sowohl Quell- als auch Zieladresse von Datagrammen werden übersetzt. Twice-NAT wird verwendet, um Netzwerkbereiche mit überlappendem Adressraum und Adresskollisionen zu verbinden.
UDP
User Datagram Protocol, ein minimales, verbindungsloses Protokoll zur Datenübertragung. Es gibt keine Gewähr, dass die Daten überhaupt oder in der richtigen Reihenfolge ankommen.
Unicast
Eine Unicast-Nachricht geht vom Sender zu genau einem Empfänger, im Gegensatz zu Broadcast und Multicast.
VoIP
Voice over IP, Telefonieren über das Internet
VPN
Virtual Private Network, ein Netzwerk, das zum Datentransport andere Netzwerke, zum Beispiel das Internet verwendet. Zum Schutz der Kommunikation im VPN werden die Datagramme oft verschlüsselt über das Transportnetz verschickt.
WAN
Wide Area Network, System von Computern, die über große Entfernungen miteinander vernetzt sind. Bei SOHO-Routern meist die Bezeichnung für den Internet-Anschluss.
WLAN
Wireless Local Area Network, lokales Funknetz.
X86
Abkürzung für eine Mikroprozessor-Architektur, die auf die Prozessoren der 8086/8088 Reihe von Intel zurückgeht.