Zweiter Tag - 9.6.2004 - Powerscourt - Military Road - Sally Gap - Glenmacnass - Glendalough - Kilkenny
Wohlausgehruht stehen wir um 7.30 auf. Nach einer Besprechung des anstehenden Tages gehen wir frühstücken. Dort nimmt Stefan dann sein erstes irisches Frühstück zu sich. Tamara und ich haben diesbezüglich noch ein paar Bedenken…
Währenddessen kommt ein Pärchen aus Italien in den Frühstücksraum.
Nach der morgendlichen Stärkung brechen wir bei herrlichstem Wetter und 21°C Lufttemperatur auf. Unser erstes Ziel für diesen Tag ist Powerscourt. Während der Fahrt über die Autobahn treffen wir auf eine Mautstelle. Aber keine gewöhnliche. Diese Mautstation besteht lediglich aus einem Automaten in den man in Basketball-Marnier das Geld in einen Fangkorb wirft. Wechselgeld ist natürlich hier weit und breit nicht in Sicht.
Weiter geht es durch die ersten Hügellandschaften. Man könnte fast meinen sich im Alpenvorland zu befinden…
Nach einiger Zeit kommen wir schließlich in Powerscourt an und suchen nach den Powerscourt Gardens. Diese entziehen sich vorerst aber noch unserer Wahrnehmung. Nach etlichen Rundfahrten durch den Ort beschließen wir uns zunächst den Powerscourt Waterfall anzusehen. Er ist der höchste Wasserfall Irlands und stürzt etwa 130m in die Tiefe. Auf der Zufahrtsstraße zum Wasserfall quert ein Fuchs die Straße. Das Wasser erinnert uns an das in manchen Regionen des Waldviertels - ganz dunkel, ja fast schon schwarz.
In der Hoffnung die Powerscourt Gardens doch noch zu finden brechen wir nach einigen Foto- und Filmaufnahmen wieder auf.
Wieder in Powerscourt angekommen stellen wir unser Auto auf einem Parkplatz ab und machen uns zu Fuß auf die Suche. Den Eingang auf das Areal der Powerscourt Gardens finden wir aber erst nach dem Hinweis eines Einheimischen. Von dort aus haben wir alllerdings noch gut 2km zu laufen bis wir schließlich bei dem Anwesen angekommen.
Endlich am Ziel spazieren wir durch die Gartenanlage mit dem großen zentralen Springbrunnen und dem japanischen Garten.
Wieder zurück beim Auto geht es weiter über die “Military Road” in Richtung Glendalough.
Die Strecke führt uns über den “Lough Tay” weiter zum “Sally Gap”. Einem Pass inmitten der Wicklow Mountains. Die Straße verläuft weiter über eine Hochebene mit einer wunderschönen Moorlandschaft. Natürlich kommen wir auf dieser Fahrt auch um einige Zwischenstopps für Film- und Fotoaufnahmen nicht herum.
Die nächste Station ist Glenmacnass. Eine Schlucht mit einem Wasserfall. Dieser wird im Reiseführer als recht spektakulär beschrieben. Wir fahren die Schlucht entlang. Allerdings entpuppt sich der Wasserfall als nicht gar so spektakulär… aber die Landschaft ringsum macht den Ort schon sehenswert.
Dann geht es weiter nach Glendalough Der erste Punkt den wir dort ansteuern ist der sogenannte untere See. Dort befindet sich ein großer mittelalterlicher Friedhof. Auf ihm sind noch das Torhaus, die Reste einer Kathedrale, der Rundturm, die St. Kevin’s Kitchen sowie die St. Mary’s Church teilweise erhalten.
Danach führt uns der Weg weiter zum oberen See. Dort angekommen machen wir einen Spaziergang durch den Wald. Unter Anderem kommen wir dabei auch an der Behausung St. Kevins vorbei. Viel ist davon allerdings nicht mehr übrig…
Nach dem anschließenden Spaziergang entlang des Sees zurück zum Auto brechen wir auf Richtung Kilkenny.
Ein Zwischenstopp wäre beim Dolmen von Browne’s Hill eingeplant. Aber irgendwie schaffen wir es nicht ihn zu finden. Also fahren wir weiter über Carlow nach Kilkenny. Dort suchen wir uns zunächst unser Quartier. Auch dieses Mal ist das wieder mit ein paar Umwegen verbunden.
Anschließend schlendern wir ein wenig durch die Stadt. Dabei schauen wir uns das Kilkenny Castle und den Park an. Die Burg allerdings nur von außen. Nach dem Abendessen geht es wieder zurück zum Quartier. Müde aber umso zufriedener lassen wir den Tag ausklingen…