Achter Tag - 15.6.2004 - Burren - Ailwee Cave - Museumsdorf in Craggaunowen - Cliffs of Moher
Der erste Weg an diesem Tag führt uns von Ennis aus zu den Cliffs of Moher. Jedoch sind diese komplett in Nebel gehüllt und wir sehen noch nicht einmal den oberen Rand der Klippen. Geschweige denn bis zum Meer.
Zu guter Letzt dürfen wir für den Parkplatz noch 4€ bezahlen. Und das dafür, dass wir nichts zu sehen bekamen…
Daraufhin machen wir uns auf den Weg zur Ailwee Cave. Diese ist absolut sehenswert, denn hier finden sich Tropfsteine und andere Sinter-Formationen von impossanter Größe. Der Eindruck wird dann noch durch die beeindruckende Beleuchtung verstärkt. Allerdings ist der Eintritt mit 8,50€ pro Person nicht ganz billig.
Nach der Höhlenbesichtigung führt uns der Weg in Richtung Süden zum Poulnabrone-Tomb. Ein Dolmen aus keltischer Zeit inmitten der endlosen, zerklüfteten Kalklandschaft des Burren.
Ein Stück weiter kommen wir anschließend zum Caherconnel Stone Fort. Das Fort, das vermutlich aus der Eisenzeit stammt, ist jedoch nicht vollständig ausgegraben. Dafür bekommt man aber eine Karte in der, teilweise mögliche, Gebäude und Strukturen des Forts eingezeichnet und erklärt werden.
Allerdings gilt hierbei, dass die Vorstellung eines jeden Einzelnen genau so plausibel ist wie die, welche auf der Karte dargestellt wird.
Danach geht es weiter über Ennis nach Craggaunowen. Dieses Projekt zeigt sehr anschaulich verschiedenste Stätten aus der Vergangenheit Irlands.
Den Mittelpunkt bildet ein Wohnturm aus dem 16.Jh. Außerdem findet man ein Pfahldorf auch Crannog genannt sowie ein Feld und einen Weg aus der Eisenzeit, eine frühe Kochstelle und ein Ringfort mit Keller. Eine derartige Anlage war bestimmt die Vorlage zu den Asterix-Comics!
Darüber hinaus findet man auf dem Gelände eine Rekonstruktion der Brendan. Sie war das Schiff mit welchem der Seefahrer St. Brendan laut Überlieferung als erster Europäer Amerika entdeckte. Einige andere Objekte sind aber leider erst im Entstehen. Nichts desto weniger lohnt sich der Besuch alle mal.
Da sich der Nebel nun scheinbar verzogen hat versuchen wir nochmals unser Glück bei den Cliffs of Moher.
Dieses Mal bekommen wir endlich die Klippen und das Meer zu Gesicht! Wir spazieren dann noch ein Stück weiter bis zum O’Brian’s Tower. Nachdem nun wieder der Nebel einzieht kehren wir zum Auto zurück.
Dann machen wir uns in nördlicher Richtung auf nach Gallway wo wir unser Quatier haben.